Mehr Energie durch mehr Mitochondrien!

Vielleicht hast du schon einmal etwas über Mitochondrien gehört? Im Biologieunterricht in der Schule bestimmt. Je nachdem wie lange deine schulische Laufbahn schon hinter dir liegt, ist dieses Wissen nun vielleicht noch präsenter oder eben nicht.

Um aber noch einmal kurz Klarheit zu schaffen: Mitochondrien sind Bestandteile unserer Zellen. Wir haben Hunderte und teilweise sogar Tausende dieser Mitochondrien in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers. Besonders hoch ist die Mitochondriendichte im Gehirn, dem Herzmuskel, der Netzhaut und den Eizellen bei Frauen. Eben überall dort, wo besonders viel Energie benötigt wird und wo Energie besonders wichtig ist.

Denn Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Sie stellen uns die Energie bereit die unser Körper benötigt. Oder besser gesagt, in der Form in der sie unser Körper zur Umsetzung benötigt.

Je mehr Mitochondrien wir haben und je gesünder diese Mitochondrien sind, desto gesünder sind wir und desto energiegeladener. Denn gerade beschädigte Mitochondrien oder Mitochondrien mit eingeschränkter Funktion spielen in vielen Erkrankungen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dabei etwa bei Krebserkrankungen, Alzheimer oder auch bei allgemeinen Überlastungserscheinungen oder Müdigkeit.

Leider können Mitochondrien die Energie nicht auf Vorrat produzieren. Wir sind also stark auf die akute Energiebereitstellung angewiesen. Doch wie können wir genau diese optimieren?

Eine Möglichkeit wäre es im Allgemeinen, die Kohlenhydrate in der Ernährung zu reduzieren und durch Fette zu ersetzen, denn unsere Mitochondrien lieben Fette. Sie können wesentlich mehr Energie aus Fetten gewinnen als aus Kohlenhydraten.

Das führt natürlich dazu, dass die Kohlenhydratspeicher in unseren Muskeln weniger stark gefüllt sind, was uns allerdings wiederum dabei hilft, neue Mitochondrien zu bilden. Denn Mitochondrien werden vor allem dadurch stark in ihrer Biogenese angeregt, wenn ein intensives Training auf niedrige Kohlenhydratspeicher ausgeführt wird.

Unterstützen kann man diesen Prozess dann noch einmal zusätzlich durch die Zufuhr von Polyphenolen. Diese findet man vor allem und in größerer Menge in Beeren. Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren…alles was das Herz begehrt.

Das Gleiche gilt für Kaffee. Auch Kaffee enthält viele Polyphenole. Kaffee trinken ist also gar nicht ungesund. Im Gegenteil. Wichtig wäre hier lediglich, auf Milch zu verzichten. Denn Milchproteine können die Polyphenole binden und ihre Aufnahme hemmen.

Doch das sollte im Allgemeinen ein zu verkraftender Verzicht sein, bedenkt man welche gesundheitlichen Vorteile man dadurch erlangen kann und welchen Vorteil man durch ein energiegeladeneres Leben ziehen kann.

In diesem Sinne: stärke deine Mitochondrien und verbessere dadurch deine Fitness!

Datei: fotolia #184980754 | Urheber: alfa27

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