Magnesium – nicht nur gegen Krämpfe die Nummer 1

Magnesium ist ein Mineralstoff den fast jeder kennt. Auch als Nahrungsergänzung. Und meist in Zusammenhang mit Wadenkrämpfe. Oder vielmehr, gegen Wadenkrämpfe. Denn Magnesium kann dabei helfen, die Muskulatur zu entspannen und ganz generell die Regeneration und Erholung zu fördern. Egal ob nun nach dem Sport oder während stressigen Zeiten im Beruf oder dem Alltag. Kein Wunder, dass nahezu jeder Fitness Sportler in regelmäßigen Abständen zum Magnesium greift. Doch ist das wirklich alles? Kann Magnesium vielleicht sogar noch mehr? Die Antwort lautet: Es kann sogar noch viel mehr. Daher macht es auch durchaus Sinn, regelmäßig mit Magnesium zu supplementieren. Auch als „Nicht-Leistungssportler“ oder vielleicht auch gerade als „Nicht-Leistungssportler“. Denn die gesundheitlichen Vorteile von Magnesium sind vielseitig, was wissenschaftliche Studien auch immer wieder eindrucksvoll zeigen und beweisen.

Wie Untersuchungen längst aufzeigen konnten, korreliert ein hoher Magnesiumwert im Blut mit einer deutlich verbesserten Gesundheitslage. Vor allem in Sachen Diabetes und Artheriosklerose kann Magnesium präventiv wirken, jedoch nur dann, wenn man sich regelmäßig mit Magnesium versorgt. Ein „Auffrischen“ mit kurzfristigen sehr hohen Dosierungen kann hier nicht als Alternative zu einer regelmäßigen Einnahme empfohlen werden. Denn zu hohe Einzelgaben dieses Minerals führen in erster Linie zu Magen-Darm-Problemen. Zumindest dann, wenn man sich an Formen mit einer recht niedrigen Bioverfügbarkeit hält.

Die beste Aufnahme an Magnesium zeigen Magnesium-Bisglycinat und Magnesium-Citrat. Wer eine Supplementierung entsprechend in Erwägung zieht, sollte sich an diese beiden Darreichungsformen halten und diese regelmäßig – am besten täglich – zur normalen Ernährung hinzufügen. Bereits 200-400 mg täglich reichen aus, die oben beschriebenen positiven gesundheitlichen Effekte zu erreichen.

Der beste Einnahmezeitpunkt ist mit Sicherheit entweder unmittelbar nach dem Training oder kurz vor dem Schlafengehen. Entscheidet man sich für die höhere beschriebene Dosierung, dann wäre auch ein Aufteilen auf diese beiden Zeitpunkte denkbar und empfehlenswert. Also beispielsweise 200 mg nach dem Sport und 200 mg vor dem Schlafen. Lediglich vor dem Training sollte eine Magnesiumzufuhr besser vermieden werden. Denn die entspannende Wirkung auf die Muskulatur kann sich hier negativ auf die Leistung auswirken.

Fazit: Wer etwas auf seine Gesundheit hält, der sollte sich mit der Thematik des Magnesiums wohl definitiv auseinandersetzen.

 

Bildquelle: #99423040 / fotolia: Restyler 

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