Magnesium – der Alleskönner!?

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff. Das bedeutet, wir müssen unserem Körper ausreichend Magnesium über die Ernährung zuführen, da unser Organismus diesen Mineralstoff nicht selbst herstellen kann. Ein Mangel führt jedoch zu „ungemütlichen“ Begleiterscheinungen. Denn Magnesium ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper beteiligt. Man könnte also sagen, ohne Magnesium läuft in unserem Körper nichts. Oder zumindest nichts optimal.

Besonders wichtig ist Magnesium zur Erregungsweiterleitung zwischen Nerven- und Muskelzellen. Diese werden durch Magnesium reguliert. Aber auch zum Stressabbau ist Magnesium ein wichtiges Mineral, denn es „puffert“ Stressreaktionen im Körper ab. Dies ist mitunter auf die positiven Wirkungen von Magnesium auf die Gehirnfunktionen zurückzuführen. Vor dem Schlafen gehen eingenommen kann Magnesium zudem zu einer besseren Erholung während des Schlafs führen.


Doch auch für den Fitness Sportler mit dem Wunsch nach mehr durchtrainierter und straffer Muskelmasse ist Magnesium unverzichtbar. Denn ohne ausreichend Magnesium welches über die Nahrung zugeführt wird, lassen sich Proteine nicht optimal synthetisieren. Und diese Liste könnte man nun noch lange weiter führen.

Ein Magnesiummangel hingegen macht sich meist als erstes bemerkbar durch das häufige Auftreten von Muskelzuckungen bis hin zu Muskelkrämpfen oder unkontrollierbaren Muskelbewegungen. Ähnlich wie die eines krankhaften Tics. Aber auch Kopfschmerzen oder depressive Stimmungen sind häufige Anzeichen für einen Magnesiummangel. Personen die viel arbeiten müssen, einen stressigen Beruf verfolgen und sich schwer tun nach einem stressigen Tag abzuschalten, sind typische Zielgruppen, die von einer Erhöhung der Magnesiumzufuhr über die Nahrungsaufnahme profitieren könnten.


Besonders hochwertige Magnesiumquellen sind Nüsse, diverse Samen aber auch Schokolade bzw. Kakao. Wer also entsprechend zur Schokolade greifen möchte, sollte hier eine Variante mit möglichst hohem Kakaoanteil wählen. Wir empfehlen einen Kakaoanteil von 75% und aufwärts. Das Problem an den natürlichen Magnesiumlieferanten, wie etwa das in vielen Samen enthaltene Magnesium, ist deren Bioverfügbarkeit. Denn die meisten pflanzlichen Lebensmittel haben zudem Lektine oder Phytine enthalten, die sich an das freie Magnesium anheften und beispielsweise Magnesium-Phytate bilden. Diese können vom Körper nicht mehr ordnungsgemäß aufgenommen werden. Wer demnach an einem Mangel leidet, sollte seine Speicher besser über die Zufuhr von Nahrungsergänzungen decken. Zumindest vorübergehend. Anschließend, wenn der Mangel beseitigt wurde, sollte auf eine ausgewogene und magnesiumreiche abwechslungsreiche Ernährung zurück gewechselt werden.


Bei der Zufuhr von Ergänzungen sollte man dringend auf die Art des zugeführten Magnesiums achten. Denn auch hier ist nicht alles Gold was glänzt und die Bioverfügbarkeit teilweise erschreckend gering. Die besten Zufuhrquellen sind zweifelsohne Magnesium-Citrat oder Magnesium-Aspartat. Diese beiden Magnesiumformen weisen in wissenschaftlichen Untersuchungen die besten Werte zur möglichst vollständigen Absorption auf. Wer dann noch täglich den empfohlenen Tagesbedarf an Magnesium zuführt, der ist absolut auf der sicheren Seite.

Bildquelle: @ srady - Fotolia.com #110537779

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