Gelenke schützen mit anti-entzündlicher Ernährung

Entzündungen sind nicht schlimm. Sogar notwendig. Problematisch werden sie nur, wenn es sich um chronische Entzündungen handelt. Und diese chronischen Entzündungen fördern wir heute sogar noch durch eine nicht optimale Ernährung. Hier sind vor allem die Fette betroffen. Anders als viele immer denken mögen sind es nicht die tierischen gesättigten Fettsäuren die uns zum gesundheitlichen Verhängnis werden können, sondern die „ach so gesunden“ pflanzlichen mehrfach-ungesättigten Fettsäuren. Zumindest Teile davon Konkret handelt es sich um die Omega-6-Fettsäuren. Denn diese können in einen bestimmten so genannten Eicosanoidtypen umgewandelt werden, welcher Entzündungen im Körper verstärkt. Und genau das wird zum Problem. Und derart chronische Entzündungen nehmen wir dann auch häufig in Form von Gelenkschmerzen wahr.

Doch was können wir konkret tun? Ganz einfach: wir müssen unseren überschüssigen Omega-6-Konsum reduzieren. Wünschenswert wäre ein einigermaßen ausgeglichenes Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren. Selbst die doppelte Zufuhrmenge von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren wäre noch in Ordnung. Die Realität sieht jedoch so aus, dass wir im Durchschnitt etwa 15-20 mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren zu uns nehmen. Das kann natürlich auf Dauer nicht gut gehen.

Und wo finden wir Omega-6-Fettsäuren? Vor allem in Lebensmitteln wie Sonnenblumenöl, Distelöl oder Maiskeimöl. Dazu noch in unterschiedlichen Nussarten und Samen, wie auch in vielen Getreidesorten. Vor allem aber in den angesprochenen Ölen, die heute in fast jedem Lebensmittel Verwendung finden. Daher sollten wir die Öle selbst komplett aus unserer Küche streichen und am besten durch Olivenöl ersetzen.

Gleichzeitig sollten wir unsere Omega-3-Fettsäurezufuhr erhöhen. In dem wir beispielsweise 2-3 mal wöchentlich fetten Seefisch essen wie Lachs, Hering oder Makrele. Mindestens 2-3 mal pro Woche. Und das jede Woche. Pflanzliche Alternativen wie Leinöl sind in Ordnung. Ersetzen aber den Fischkonsum nicht. Denn die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren müssen vom Körper erst noch umgewandelt werden. Ein Prozess der nicht sehr effektiv abläuft im menschlichen Körper. Fisch hingegen liefert die benötigten Fettsäuren direkt in der Form in der wir sie auch benötigen.

Wer keinen Fisch in der Häufigkeit essen möchte, der sollte in jedem Fall mit einem Omega-3-Fischöl supplementieren. Keine Angst. Ein richtig hochwertiges Öl schmeckt nicht nach Fisch. Wenn das der Fall ist, spricht viel dafür, dass das Fett bereits oxidiert ist. Das ist nicht gut.

Weiterhin ergänzen sollte man mit Kollagenen. Speziell mit bioaktiven Peptiden, die auch nachweislich einen Nutzen für die Gelenke bzw. den Gelenkknorpel haben. Außerdem ist der regelmäßige Konsum von Kurkuma dringend angeraten. Denn das darin enthaltene Kurkumin hat einen entzündungshemmenden Effekt. Ergänzt mit regelmäßig konsumiertem frischen Ingwer ist man dann wirklich auf der sicheren Seite.

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