Die perfekte Fitness Optik in 6 Schritten

Oftmals hört man von ambitionierten Fitness Studio Gängern Sätze wie „Muskeln, ja. Bodybuilding? Nein Danke!“. Dabei ist jegliche Art von Muskelaufbau und Veränderung der eigenen Körperzusammensetzung hin zu mehr Muskelmasse und weniger Körperfett, Bodybuilding. Gemeint ist aber meist etwas anderes. Gemeint ist, dass viele Fitness Sportler nicht den typischen Bodybuilder Look aufbauen möchten. Dieser wird meist definiert über große und schwere Muskeln und einem häufig „bulligen“ Aussehen. Das ist nicht jedermanns Sache. Doch was macht einen sportlichen Fitness Körper dann wirklich aus? Wir haben dir deine Anleitung zur Fitness Optik erstellt.

Punkt 1: Breite Schultern

Um breite Schultern kommst du nicht herum. Das gehört ganz einfach dazu. Sie bilden sozusagen den Rahmen deines Oberkörpers. Gut trainierte Schultern sehen dabei nicht nur im Schwimmbad und am Strand gut aus, sondern auch bekleidet. Dabei ist es fast egal, ob Pullover oder nur T-Shirt. Breite und runde Schultern vermitteln Kraft und Fitness.

Erreichen kannst du solche Schultern indem du vor allem die unterschiedlichen Varianten des Überkopfdrückens durchführst. Etwa Langhantel-Schulterdrücken – auch als Military Press bekannt – oder die gleiche Übung mit Kurzhanteln. Besonders effektiv für breite Schultern: Seitheben. Entweder mit Kurzhanteln, an der Maschine oder auch am Kabelzug. Wenn du diese beiden Übungen in dein Training aufnimmst, hast du bezüglich muskulöser Schultern schon halb gewonnen.

Punkt 2: Eine trainierte Brustmuskulatur

Wir haben bewusst vermieden zu schreiben, dass es sich um eine „große“ Brustmuskulatur handeln muss. Denn bereits Vince Gironda, ein bekannter Bodybuilder aus der goldenen Ära hat darauf hingewiesen, dass eine kompakte und flache Brust optisch mehr her macht, als eine durch reines Flachbankdrücken verstärkt aufgebaute „untere Brust“, die dann im Shirt eher nach Hängebrust, denn nach Männlichkeit und Kraft aussieht.

Daher solltest du bei Bankdrückvarianten darauf achten, dass sich die Neigung der Bank im Bereich 15-30°  befindet und du tendenziell eher enger greifst. Also nur marginal breiter als schulterbreit. Beide Vorgehensweisen sorgen dafür, dass du eher deinen oberen Anteil der Brustmuskulatur trainierst.

Punkt 3: Die V-Form gewinnt

Breite Schultern und eine schmale Taille. Dazu ein Lat, der diese beiden Körperteile optisch zusammenführt. Das ist die so genannte V-Form. Sie macht sowohl von vorne als auch von hinten gut etwas her. Doch was muss man dafür tun? Klimmzüge. In allen Varianten. Breit gegriffen, eng gegriffen und in Form von Chin-Ups. Wirst du ein Meister der Klimmzüge, wirst du auch eine beeindruckende V-Form entwickeln.

Wenn du bereits etwas fortgeschrittener bist, kannst du dir noch Zusatzgewicht um die Hüfte hängen und dich langsam aber sicher steigern. Schaffst du nur fünf Klimmzüge oder weniger, solltest du dein Klimmzug Training um einen Latzug am Kabel ergänzen. So kannst du beispielsweise fünf Klimmzüge, unmittelbar gefolgt von weiteren fünf Wiederholungen Latzug am Kabel oder der Maschine absolvieren.

Punkt 4: Mehr Trizeps, weniger Bizeps

Das bedeutet natürlich nicht, dass du deinen Bizeps nicht trainieren solltest. Es bedeutet lediglich, dass dein Trizeps dominant sein sollte, für einen ästhetischen Look. Gönne den Trizepsen etwas mehr Volumen. Beispielsweise über zwei unterschiedliche Übungen, verglichen mit dem Bizepstraining, bei dem auch nur eine einzelne Übung ausreichend ist. Sinnvoll wäre zudem eine Übung unter Vorspannung und unter Vordehnung für den Trizeps. Etwa Trizepsdrücken am Kabel und Trizepsstrecken am Kabel überkopf.

Punkt 5: Max shredded Six Pack

Sind wir ehrlich. Ob ein Sportler richtig gut trainiert ist oder nicht, machen wir in erster Linie am Six Pack aus. Sind die Bauchmuskeln gut sichtbar, ist das sozusagen die Königsdisziplin. Dafür sind zwei Dinge notwendig: Eine gut trainierte Bauchmuskulatur und – und das ist noch viel wichtiger – ein niedriger Körperfettanteil. Daher solltest du unbedingt dauerhaft auf deine Ernährung achten.

Punkt 6: Gut trainierte Beine, die nicht bulkig wirken

Die Beine sollten durchaus gut trainiert sein. Allerdings sollte sich das vom klassischen Bodybuilder abheben. Extrem muskulöse Oberschenkel und ein riesiger muskulöser Po sind nicht das Idealbild eines Fitness Freaks. Daher solltest du dich hier vor allem auf gut trainierte Waden konzentrieren und für die Oberschenkel Grundübungen ausführen in einem moderaten Volumenbereich von 6-8 Sätzen pro Woche. All das in Summe führt langfristig durchgezogen zur erhofften Fitness Figur.

Bild-Quelle: Fotolia.com

Zurück

Kommentare
Einen Kommentar schreiben
Bitte addieren Sie 1 und 7.