Die besten Protein Tipps für unterschiedliche Sportler

Nicht jeder Mensch ist gleich und hat die gleichen Zielsetzungen und Vorgehensweisen. Daher sollte auch nicht jeder in gleichem Maße bei der Auswahl seiner Proteinquellen entscheiden. Für unterschiedliche Situationen können unterschiedliche Protein Komponenten besser geeignet sein als andere. Schauen wir uns die einzelnen Sportler Typen einmal genauer an.

Sportler 1: Tut sich schwer beim Muskelaufbau

Wer sich schwer tut beim Muskelaufbau, der benötigt nicht nur Proteine, sondern auch jede Menge Energie. Daher sollte die Proteinquelle am besten immer etwas kalorienreicher sein. Anstatt fettarmen Hüttenkäse oder Hühnchen zu wählen, sind Milchprodukte in Vollfettanteil und fettreichere Fleischsorten, sowie Eier sinnvoll. Sie liefern neben Proteinen auch ausreichend Fette.

 

Sportler 2: Ernährt sich vegan

Immer mehr Sportler wechseln von einer Mischkost auf eine rein vegane Ernährung. Generell entstehen dadurch keine Nachteile, der Sportler muss sich jedoch sehr gut auskennen in Sachen Ernährung. Denn gerade beim Protein ist es tückisch. Soja Proteine, etwa aus Tofu sind zwar durchaus hochwertig, jedoch auch mit einigen Nebenprodukten belastet, die man nicht unbedingt in größeren Mengen konsumieren möchte. Etwa hohe Mengen an Omega-6-Fettsäuren oder diverse Phytoöstrogene. Andere pflanzliche Proteinquellen haben diese Probleme nicht, enthalten jedoch nicht alle essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge. Man muss also gut kombinieren. Eine hochwertige Möglichkeit: Eine Mischung aus Erbsen- und Reis Protein. Die jeweils limitierenden Aminosäuren gleichen sich hier sehr gut gegenseitig aus.

 

Sportler 3: Trainiert früh am Morgen

Die Early Bird Fraktion der Trainierenden, die sich spätestens um 6:00Uhr morgens auf den Weg ins Gym macht, sollte auf eine Proteinversorgung noch VOR dem Training achten. Für ein üppiges Frühstück ist hier jedoch keine Zeit. Denn nichts ist schlimmer als ein voller Magen während dem Training. Die Lösung: Ein auf Wasserbasis formulierter Whey Protein Shake. Enthält hohe Mengen an essentiellen Aminosäuren und BCAA und ist zudem leicht und schnell verdaulich. 30 Minuten vor dem Training eingenommen sind die Aminosäuren pünktlich zum Training verfügbar.

 

Sportler 4: Trainiert spät am Abend

Natürlich gibt es auch noch den Gegenpart des Earyl Birds. Diese Sportler trainieren spät am Abend und gehen anschließend direkt ins Bett. Keine Zeit und keine Lust mehr auf Kochen und große Mahlzeiten. Für solche Sportler eignet sich eine Kombination aus Whey Protein und Casein hervorragend. Das Whey Protein liefert schnell verdauliches Protein mit hohem Anteil an essentiellen Aminosäuren und das Casein sorgt für eine über Stunden hinweg kontinuierliche Proteinversorgung und reduziert einen Proteinabbau in den Muskeln. Eine sehr gute Kombination.

Sportler 5: Bekommt abends noch einmal Hunger

Die Abendstunden sind die gefährlichsten Stunden des Tages, wenn es um die Einhaltung einer Diät geht. Daher macht es Sinn, hier mit viel proteinreichen Lebensmitteln zu arbeiten. Denn Proteine werden praktisch nicht als Körperfett gespeichert und reduzieren nicht nur den Appetit sehr gut, sondern halten auch lange satt. Hüttenkäse, Quark oder Skyr sind hier optimal. Langsam verdauliche Proteine und ein guter Sättigungseffekt.

Fazit:
Natürlich darf sich jeder Sportler an einer Vielzahl an Proteinquellen bedienen. Es macht jedoch durchaus Sinn, für spezifische Situationen die dazu am besten passendsten Proteinkomponenten zu wählen.

Bild-Quelle: Fotolia.com

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