Der Muskelaufbau-Supplement-Plan

Wenn du Muskeln aufbauen möchtest, dann musst du trainieren. Kommt wohl nicht ganz so überraschend. Wahrscheinlich auch nicht, dass deine Ernährung angepasst sein sollte. Doch wenn all das passt, was dann? Heute verraten wir dir, wie du mit der passenden Supp-Kombi das i-Tüpfelchen setzen kannst, um wirklich alles aus dir heraus zu holen.


Whey Protein

Whey Protein ist für die meisten wohl ein alter Hut. Vielleicht auch für dich. Aber möglicherweise wusstest du einige dieser Facts noch nicht. Denn Whey Protein ist nicht nur der schnell verdauliche Teil des Milchproteins, sondern gleichzeitig reich an essentiellen Aminosäuren. Vor allem die BCAA sind hier mengenmäßig stark vorhanden. Und eine Aminosäure der BCAA – das Leucin – ist maßgeblich für die Stimulierung der Muskelproteinsynthese verantwortlich. Das ist der Aufbauvorgang neuer Proteinstrukturen im Muskel.

Gerade die treffende Kombination einer schnellen Verdauung und des hohen Leucin Anteils im Whey Protein führt dazu, dass die Leucin-Konzentration stark ansteigt. Was für den anabolen Effekt auf die Proteinsynthese im Muskel verantwortlich ist. Nicht umsonst wird Whey Protein oftmals auch als „anaboles Protein“ bezeichnet.

Außerdem kann Whey Protein bei der Appetitregulation behilflich sein. Was sich wiederum zusätzlich positiv darauf auswirkt, wenn du eine Diät machen möchtest. In Kombination mit intensivem Krafttraining potenzieren sich diese Effekte dann noch zusätzlich. Whey Protein ist also das ideale Protein früh morgens und direkt nach dem Training. Wobei eine Kombination mit Kohlenhydraten nach dem Training besonders sinnvoll ist.


Post-Workout

In unserem Post-Workout Shake haben wir eine Kombination von Whey Protein mit Kohlenhydraten und unterschiedlichen Elektrolyten. Was bringt uns das? Diese Kombination wirkt besonders insulinogen. Das bedeutet, dass es zu einer starken Insulinausschüttung kommt. Das wiederum hilft, den so genannten mTOR-Signalweg zu stimulieren. mTOR ist ein Proteinkomplex innerhalb der Muskelzellen. Wird dieser aktiviert, kommt es zu einer Steigerung der Proteinsynthesenrate. Gleichzeitig wird dadurch die Einlagerung der Kohlenhydrate in den Muskeln gefördert. Daher auch die zusätzlichen Elektrolyte. Denn auch diese haben einen deutlichen Einfluss darauf. Und mehr Muskelglykogen ist wiederum ein Stimulanz für mTOR. Einen Post-Workout Shake nach dem Training zu trinken ist also nicht die schlechteste Idee, wenn du Muskeln aufbauen möchtest.


Creatin Monohydrat

Wenn du das Ganze noch optimieren willst, dann ergänze den Shake um Creatin. Denn Creatin ist nicht nur wichtig für die schnelle Energiebereitstellung bei hochintensiven Belastungen, sondern kann zudem das Zellvolumen erhöhen. Dadurch wird mehr Flüssigkeit in der Zelle gespeichert. Eine gute Hydrierung unterstützt die Proteinsynthese. Und erhöht den Zellinnendruck. Was sich ebenfalls positiv auf die Proteinsynthesenaktivität auswirkt.


Glutamin

Eine weitere sinnvolle Ergänzung diesbezüglich ist Glutamin. Auch Glutamin erhöht das Zellvolumen. Hat aber gleich noch weitere positive Eigenschaften. Denn Glutamin hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Und auch dann, wenn man stark gestresst ist oder sehr intensiv trainiert. So konnte gezeigt werden, dass Personen im Übertraining einen deutlichen Abfall an Glutamin im Blut zu verzeichnen haben. Wer also richtig intensiv trainiert, der kann von Glutamin durchaus profitieren.


Fazit

Wenn du dein Training maximal unterstützen möchtest, achte auf eine ausreichende Kalorienzufuhr und decke deinen Proteinbedarf aus Quellen mit hohem Anteil essentieller Aminosäuren. Denn diese haben den maßgeblichen Einfluss auf den Muskelaufbau. Und vergiss in keinem Fall die entsprechenden Reize nach dem Training zu setzen, mit der richtigen Zufuhr weiterer Nährstoffe, wie oben beschrieben. Dann wird das auch was mit dem Muskelaufbau.

Datei: fotolia #196491342 | Urheber: bernardbodo

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