Probleme beim Muskelaufbau: Die 7 schlimmsten Fehler die du vermeiden solltest

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14. Mär, 2019

Probleme beim Muskelaufbau: Die 7 schlimmsten Fehler die du vermeiden solltest

Möchtest du schneller Muskeln aufbauen? Ohne auf lästigen Plateaus fest zu hängen? Dann lies dir diesen Artikel sorgfältig durch. Am Ende wirst du die sieben schlimmsten Fehler kennen, die fast alle machen und dadurch kaum Fortschritte erzielen. Außerdem weißt du ganz genau, wie du genau diese Fehler vermeidest.

 

Fehler #1: Du wählst die falschen Übungen.

Sportler die Muskeln aufbauen wollen um besser auszusehen begehen meist einen gravierenden Fehler: Sie trainieren die Muskeln, bei denen das Training Spaß macht zu häufig und mit den falschen Übungen. Normalerweise sind vor allem Brust, Bizeps und Bauchmuskeln im Fokus der meisten Fitness Athleten. Warum? Weil man diese Muskeln im Spiegel selbst sehen kann. Oberschenkel und Rücken hingegen werden oftmals ebenso vernachlässigt wie die Waden. Werden die Lieblingsmuskeln dann auch noch mit den falschen Übungen trainiert, ist die Leistungsstagnation vorprogrammiert. Anstelle von Bizepscurls, Crunches und Butterflies, solltest du lieber Bankdrücken, Chin-Ups und Kniebeugen machen. Mit diesen Übungen wirst du schneller Muskeln aufbauen und mit der richtigen Trainingssteuerung auch noch deutlich stärker werden.

 

Fehler #2: Du machst zu viel Cardiotraining.

Cardiotraining ist wichtig. Und gesund. Das steht außer Frage. Und auch wir empfehlen, regelmäßiges Cardiotraining zu absolvieren. Doch zu viel Cardiotraining kann den Muskelaufbau hemmen. Man spricht hier auch von concurrent training. Also ein Training, welches sich gegenseitig aufhebt. Oder besser gesagt: Zu viel Ausdauertraining mindert die Anpassungsprozesse in unserem Körper, die für den Muskelaufbau zuständig und wichtig sind. Wenn dein Ziel also darin besteht, in erster Linie Muskeln aufzubauen und erst in zweiter Linie maximal fit zu werden, solltest du dein Ausdauertraining auf maximal zwei bis drei Stunden pro Woche reduzieren und zeitlich versetzt zum Krafttraining ausführen. Etwa morgens eine lockere Runde Cardiotraining und am Nachmittag oder Abend dann dein Krafttraining.

 

Fehler #3: Dein Ego ist dir wichtiger als dein Fortschritt.

Was drückst du auf der Bank? Kennst du diese Frage? Wahrscheinlich schon. Kennst du die Antwort? Es ist vollkommen egal. Denn zum Muskelaufbau gehört weitaus mehr als nur reine Kraft. Denn gerade bei den Maximalversuchen wird meist mehr aufgelegt als man eigentlich bewerkstelligen kann. Um den anderen im Gym oder auch sich selbst etwas zu beweisen. Dabei wird die Technik häufig vernachlässigt. Es wird mit viel Schwung gearbeitet. Nicht über den vollen Bewegungsradius. Einfach nur mit dem Ziel Gewicht zu bewegen. Wer seinen Muskel jedoch wirklich zum Wachsen bringen möchte, sollte Gewichte heben und nicht Gewichte schleudern. Gib dein Ego also an der Theke ab. Dadurch wirst du auch dein Verletzungsrisiko minimieren. Eine Win-Win-Situation. Besserer Muskelaufbau und weniger Schmerzen.

 

Fehler #4: Du trainierst die Pläne der schweren Jungs.

Die Trainingspläne bekannter Bodybuilder und berühmter Fitness Stars mögen verlockend aussehen. Doch du solltest die Finger davon lassen. Denn meist sind diese Pläne für Normalsterbliche nicht langfristig umsetzbar. Außer dass du dich müde trainierst und einen brutalen Muskelkater nach jeder Einheit hast, wirst du davon nicht haben. Zudem bist du nicht auf dem gleichen Niveau wie diese Top Athleten. Sorry. Aber so ehrlich muss man sein. Du würdest doch auch nicht auf die Idee kommen, an einem Formel 1 Rennen teilzunehmen, nur weil du einen Führerschein hast, oder? Warum kommst du dann auf die Idee, du könntest die Trainingspläne der Stars nachtrainieren und die gleichen Erfolge damit haben? Du wirst schneller als du denkst im Übertraining landen. Die Lösung? Vermeide Fehler #5.

 

Fehler #5: Du bist dein eigener Trainer.

 

Was wäre, wenn wir dir einen neuen Kollegen vorsetzen würden, der dir deinen Job streitig macht, dessen Qualifikation darin bestünde, einige Artikel in diversen Internet Magazinen über deine Jobanforderungen gelesen zu haben? Würdest du diesen Kollegen ernst nehmen? Nicht? Vielleicht bist aber genau du dieser Kollege? Im Gegensatz zu gut ausgebildeten Fitness Trainern hast du möglicherweise dein Trainingswissen aus solchen Internetportalen und schreibst dir deine Trainingsprogramme nun selbst. Das ist keine gute Idee. Und schon gar nicht, wenn du keine optimalen Fortschritte erzielst. Lass diese Aufgabe einen Profi übernehmen. Geh zu deinem Fitness Trainer im Studio, schildere ihm deine Ziele und lass dir einen professionellen Plan erstellen.

 

Fehler #6: Trainingsplan Hopping.

Muskelaufbau ist ein Anpassungsprozess. Du setzt einen Trainingsreiz und der Körper passt sich entsprechend mit Muskelaufbau an. Wenn du alles richtig gemacht hast. Und wenn du die Fehler #4 und #5 vermieden hast, sind die Chancen hoch, dass du alles richtig gemacht hast. Möglicherweise begehst du jedoch aber auch einen ganz anderen Fehler: Du bist nicht konsistent genug in deiner Vorgehensweise und springst von einem Trainingsplan zum nächsten. Das ist gefährlich. Denn dadurch gibst du deinem Körper niemals die Möglichkeit sich richtig anzupassen. Und bevor du in der effektiven Phase eines Trainingsplans angekommen bist, hast du schon wieder den nächsten Plan in Angriff genommen. Weil du es nicht abwarten konntest oder immer weitere Möglichkeiten suchst dich zu verbessern. Doch wichtig: Repariere nichts, was nicht kaputt ist. Das bedeutet: Behalte einen Trainingsplan für mindesten acht Wochen ein, bevor du ein erstes Fazit ziehst oder deine Planung wechselst.

 

Fehler #7: Du isst zu wenig.

Ein Six Pack ist klasse. Gar keine Frage. Doch um einen Six Pack zu bekommen, musst du deinen Körperfettanteil reduzieren. Dazu musst du weniger essen. Denn nur wenn du mehr Kalorien verbrennst, als dass du über die Nahrung zuführst, wirst du die Möglichkeit haben, Fett abzubauen. Muskelaufbau benötigt jedoch Energie. Wenn du zu wenig isst, führst du zu wenig Energie und zu wenig Baustoffe zu, um richtig Muskeln aufzubauen. Du machst es dir also selbst schwer. Überlege dir also, was dein primäres ziel für den Moment ist. Möchtest du lieber schnell viel Fett verbrennen oder ordentlich Muskeln aufbauen? Wenn es dir in erster Linie um Muskeln geht, dann vergiss nicht, ausreichend zu essen.

Bildquelle: Fotolia

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