Die optimale Muskelaufbau-Kombi

Was schon lange bekannt ist und was wohl auch schon einige wissen ist, dass BCAA entscheidend sind für den Muskelaufbau. Etwa 35% der kontraktilen Proteine der Muskulatur bestehen aus BCAA und Leucin – eine der BCAA – ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Muskelaufbauprozess überhaupt erst eingeleitet wird. Leucin ist sozusagen DER Stimulator für die Muskelproteinsynthese. Doch möglicherweise lässt sich dieser Effekt sogar noch verbessern!?

Die Studie

Eine Studie an Ratten hat erstaunliche Ergebnisse ans Licht gebracht. In dieser Untersuchung wurde Ratten eine Substanz verabreicht, die den mTOR-Signalweg unterdrücken. mTOR ist ein Proteinkomplex in unserer Muskelzelle, welcher als Motor des Muskelaufbaus bezeichnet werden kann. Wenn dieser Signalweg nicht funktioniert, kommt es kaum zu einem Neuaufbau von Muskelmasse.

Normalerweise kann die Zufuhr von Leucin, vor allem in Kombination mit den beiden anderen BCAA, diesen Motor zielgerichtet anwerfen. Wenn mTOR jedoch blockiert ist, kommt es außerdem zu einem verstärkten Abbau von Proteinstrukturen (zumindest in Zusammenhang mit der zugeführten Substanz, welche Entzündungen fördert) und eine alleinige BCAA-Zufuhr hat sich hier als nicht sehr effektiv herausgestellt.

Was deutlich effektiver war, die Kombination von Leucin und einer weiteren Aminosäure. Nämlich Glycin. Glycin scheint den Muskelaufbau bereits in alleiniger Zufuhr zu optimieren und den Proteinabbau zu reduzieren. In Kombination mit Leucin scheint dies der Untersuchung nach jedoch effektiver zu sein.

Die praktische Umsetzung

Die einfachste Möglichkeit, ausreichend Leucin und Glycin zu konsumieren und den Muskelaufbau dadurch zu fördern, ist die Kombination eines BCAA Produktes mit einer glycinhaltigen Proteinquelle, wie etwa bioaktive Kollagenhydrolysate. Dadurch bekommt man das Beste aus beiden Welten, deren Wirkungen sich sogar gegensätzlich noch verstärken!

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